16.02.2026 – Ometepe II

Der Nicaraguasee (spanisch Lago de Nicaragua), auch Cocibolca, ist der größte Binnensee in Mittelamerika und liegt im Südwesten von Nicaragua nahe der Staatsgrenze zu Costa Rica. Mit einer Fläche von 8.157 Quadratkilometern ist der Nicaraguasee nach dem Maracaibo-See und dem Titicacasee der drittgrößte See Lateinamerikas. Berücksichtigt man, dass es sich beim Maracaibo-See um ein Binnenmeer handelt, ist der Nicaraguasee der zweitgrößte See Lateinamerikas.

Heute umrundeten wir (Susanne+Ich und Sonja) mit zwei Scooter den südlichen Teil der Insel, quasi um den Vulkan Maderas. Zwischendurch besuchten wir noch den San-Ramón-Wasserfall.
Diesen zu erreichen mussten wir (Susanne+Ich) mit unserem Scooter rund 2 km eine kurvige, steinige, sandige und teilweise steile Straße hinauf, die nicht leicht zu befahren war. Dort angekommen, mussten wir weitere 2 km (etwa 45 Minuten) zu Fuß bis zum Wasserfall aufsteigen. Auch dieser Weg führte über teils unwegsames Gelände.
Verschwitzt kamen wir oben an, nahmen ein Bad im gar nicht so kalten Wasser und machten uns anschließend in natürlich umgekehrter Reihenfolge wieder auf den Rückweg. Rund zwei Drittel der Tour führten über Schotterstraßen, auf denen uns selbst die wenigen vorbeifahrenden Autos kräftig einstaubten. Als wir zurückkamen, ähnelten wir ein wenig den Einheimischen.

Wetter: Sonnig bei 29 Grad.

15.02.2026 – Ometepe I

Um 11:00 Uhr wurden wir von unserem Shuttlebus abgeholt und nach San Jorge gebracht. Die Fahrt dauerte etwa 1:30 Stunden. Anschließend fuhren wir mit der Fähre rund eine Stunde zur Insel Ometepe. Dort wurden wir von einem weiteren, vorab bestellten Shuttlebus abgeholt und in 30 Minuten zu unserer Unterkunft gebracht.

Ometepe ist eine Insel des Nicaraguasees und mit etwa 270 km² weltweit die größte vulkanische Insel in einem Süßwassersee.
Insel OMETEPE mit Vulkan Concepcion und Vulkan Maderas
Unterkunft: Hostel Bullshark

Hostal Bullshark; Preis: USD 134 – 4 Nächte; gutes Frühstück (Gallo pintos); Kaltes Wasser zum Duschen; 2 Bungalows sind schön aber klein mit 1 Bett; die anderen Zimmer eher dunkel und warm und mit Ventilator ausgestattet; die Geimeinschaftsterrasse im ersten Stock hat eine Traumaussicht auf die Natur, den See und den Vulkan Concepcion.

Wetter: Sonnig und bewölkt bei 29 Grad.

14.02.2026 – Granada / Las Isletas

Um 10:00 Uhr holte uns erneut unser privater Shuttlebus ab und brachte uns zu den Las Isletas de Granada. Die rund 1:30-stündige Bootsfahrt führte durch zahlreiche Inseln, von denen sich viele in Privatbesitz befinden.

Las Isletas: Der Stadt vorgelagerte Gruppe aus über 300 kleinen Inseln, die bei einem Kollaps der Kraterwände des Mombacho entstanden sind. Die Isletas sind wegen ihrer Flora, Fauna und landschaftlichen Schönheit ein beliebtes Ausflugsziel für Granadinos und Touristen

Danach wurden wir zur Laguna de Apoyo geshuttelt. An diesem Kratersee verbrachten wir den Nachmittag – natürlich mit Schwimmen im See.

Wetter: Sonnig bei 31 Grad.

13.02.2026 – Granada / Vulcano Masaya

Hervorragendes Frühstück

Vormittags spazierten wir noch durch die Innenstadt von Granada und besuchten einige Kirchen und Plätze.


Um 15:00 Uhr wurden wir von einem privat bestellten Shuttle abgeholt. Die Tour führte zunächst in das weiße Dorf Catarina. Dort wurden die Häuser früher mit Kalk bestrichen; heute sieht man davon jedoch nichts mehr. Für den Eintritt zum Aussichtspunkt wurden 90 Cent pro Person verlangt. Sehr touristisch ! Schön war die Aussicht auf den Kratersee Laguna de Apoyo.


Danach fuhren wir nach San Juan de Oriente. Hmmm – dort gab es eigentlich nix besonderes.


Über die Stadt Masaya mit ihrem Kunstmarkt ging es anschließend weiter zum Masaya-Nationalpark mit dem Vulkan Masaya, wo man im Krater die flüssige Lava beobachten konnte. Zuvor legten wir noch einen Stopp bei einem Museum mit Aussichtspunkt ein, von dem aus man auch den Sonnenuntergang hätte sehen können. Leider war die Sonne bereits untergegangen, da beim Bezahlen am Eingang des Nationalparks nix weiterging. Der Eintritt betrug 10 USD pro Person.

Resümee dieses Tages: Der private Shuttle (105 USD) war günstiger als eine gebuchte Tour. Das weiße Dorf war nicht weiß. Der Ausblick auf den Kratersee war nur gegen Bezahlung möglich. Der Vulkan entpuppte sich als Abzocke: Zu sehen war lediglich ein nach Schwefel stinkender, beleuchteter Nebel 🤦‍♂️.

Wetter: Sonnig bei 31 Grad.

12.02.2026 – NICARAGUA / Managua / Granada

Preis: Hin- und retour € 284,97.-


Am Flughafen in San José trafen wir weitere Freunde aus Wien: Ingrid, Sonja und Keith. Sie kommen von der Pazifikseite Costa Ricas. Die nächsten Tage werden wir gemeinsam verbringen.
Ingrid hat in Granada bereits eine Villa mit drei Schlafzimmern für uns gebucht – mit Pool 😍. Und einen privaten Shuttle dorthin hat sie auch schon organisiert 🙏.

Unterkunft Casa de Arcos in Granada


Granada

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Unterkunft

Casa de Arcos
Preis: US$ 498,05.- für 5 Leute;
Wunderschönes Kolonialhaus in bester Lage in Granada. Makellos sauber, geräumig und komfortabel. Es ist herrlich, einen Pool und eine riesige Hängematte zum Entspannen zu haben.

Wetter: Granada sonnig bei 31 Grad.

11.02.2026 – San Jose / Alajuela

Cahuita nach San Jose 4:15 Stunden; San Jose nach Alajuela 30 Minuten.

Um 12:30 Uhr fuhren wir mit dem Bus von Cahuita nach San José. 4 Stunden und 15 Minuten später erreichten wir die mir inzwischen nur allzu bekannte, hässliche Stadt.
Dort wechselten wir den Busbahnhof und nahmen einen weiteren Bus nach Alajuela, das wir nach etwa 30 Minuten erreichten. In Alajuela liegt unsere Unterkunft – und auch der internationale Flughafen, von dem wir morgen Vormittag nach Nicaragua fliegen.

Etwa 20 Kilometer vor San José muss der Bus über den Berg Zurquí fahren. Bei schlechtem Wetter wird die Strecke wegen Erdrutschen immer wieder gesperrt – so zum Beispiel gestern Abend. Heute Früh wurde sie zum Glück wieder geöffnet.
Ist die Route 32 gesperrt, muss der Bus über Turrialba und Cartago ausweichen – das bedeutet 2–3 Stunden mehr Fahrzeit auf einer bergigen und kurvigen Strecke.

Fahrt über den Zurquí
Unterkunft

Hotel Pacande B&B
Preis: US$ 32.- für 2 Personen incl. Frühstück, Nettes kleines Zimmer im Zentrum von Alajuela, 2 Betten, Klo und Dusche gleich nebenan.

Wetter: Alles bei max. 27 Grad. In San Jose ist es ein bisschen kühler, da es auf 1.170 m Höhe liegt.

10.02.2026 – Cahuita VII

Gottseidank regnet es heute einmal 🥴. Ich ließ mich davon nicht entmutigen und fuhr trotzdem mit dem Bus ins 16 km entfernte Puerto Viejo.


Wetter: Meist regnerisch bei 25 Grad.


Abendessen:
Rice&beans con pollo ahumado en Salsa de coco – Reis und Bohnen mit geräucherter Huhn in Cocos sauce

09.02.2026 – Cahuita VI

Vormittags Sonne, am Nachmittag bewölkt und am Abend leichter Regen. Ich ging in den Nationalpark, um ein bisschen schwimmen zu gehen. Leider war das wegen des immer noch stürmischen Meeres weiterhin nicht erlaubt. Ich glaube, diesmal wird es wohl nichts mehr mit Schwimmen im ruhigen Meer – in zwei Tagen geht es ja schon nach San José und dann weiter nach Nicaragua.

Guanabana am Grundstück gepflückt

08.02.2026 – Cahuita V

Das Wetter wurde endlich besser – kein Regen und sogar ein bisschen Sonne ☀️. Wir machten einen Spaziergang zum Playa Negra. Dort war auch ich im Meer, allerdings nur bis zur Hüfte. Weiter durfte man nicht rein, weil das Meer noch immer ziemlich wild ist. Trotzdem: einfach herrlich bei ca. 27 Grad Wassertemperatur. 👏


Danach besuchten wir Silka, eine Freundin von Susanne. Wir tranken Kaffee und spielten eine Runde Skyjo (Kartenspiel). Anschließend ging es nach Hause, kurz frisch machen, und dann wieder ins super gute Restaurant „Rincón del Amor“, wo wir schon gestern Abend geabendmahlt hatten.

Rincón del Amor


Papaya
Kaiserstab
Kokosnusspalme
Noni
Helikonien – hängend
Akee
Helikonien – stehend
Pagodenblume
Paradisvogelblume

Wetter: Bewölkt und ganz kurz sonnig bei 25 Grad.

07.02.2026 – Cahuita IV

Nach einem von Susanne wieder köstlich zubereiteten Frühstück, machten wir uns auf den Weg zum 5 Minuten entfernten Nationalpark. Wir gingen bis zum Fluss Rio Suarez und von dort wieder zurück, da ein Weiterkommen aufgrund der überschwemmten Wege und demolierten Vegetation verboten war. Kein Regen !! 👏

Obstsalat: Banano (Bananen), Guayaba (Guave), Melon (Zuckermelone), Papaya; Akee und Zwiebel geröstet, Paradeiser mit Basilikum; …


Gesehene Tiere (bitte anklicken)


Am Samstag Abend wie immer Cocos Bar