


3. Februar – 7. März 2026



Ein nettes Video eines Vorortes von Parrita bei der Abfahrt
Mit einem kurzen Zwischenstopp bei der Puente Tarcoles (Crocodile Bridge) – hier kann man von oben Krokodile beobachten – fuhren wir weiter nach San José, wo ich Susanne am Busbahnhof absetzte. Wie immer ist diese Stadt hässlich und wird von eigenartigen Individuen bevölkert.



Danach fuhr ich noch zu einem Einkaufszentrum im nahe gelegenen Alajuela (wo sich auch der Flughafen befindet), bevor ich das Auto bei Europcar zurückgab. Von dort wurde ich zum Flughafen gebracht.


Nun sitze ich hier und warte auf meinen Flug um 21:50 Uhr – der übrigens um 10 Minuten vorverlegt wurde! Es ist jetzt 17:47 Uhr. ✈️


Die einzelnen Flugpreise sind im Gesamtpreis aller Flüge von Wien-Auckland-San Jose-Wien aufgeschlüsselt.
Resümee von Costa Rica
In den Cordillera de Talamanca ist es wunderschön, aber sehr gebirgig. Zum Wandern ist die Gegend daher eher weniger geeignet. Weiter südlich an der Pazifikküste wird es dann sehr heiß und die Luftfeuchtigkeit ist hoch – Schwitzen ist angesagt. Die Strände sind teilweise sehr schön, aber schwimmen kann man nur selten, da starke Strömungen es oft nicht zulassen. Die Unterkunft in Puerto Jiménez war die schönste unserer gesamten Costa-Rica-Reise.

Danke an alle Leserinnen und Leser für eure Treue. Ich hoffe, ihr konntet meine Reise durch Costa Rica und Nicaragua ein wenig miterleben. Ich jedenfalls brauche jetzt erst einmal Urlaub vom Reisen. 😄🌴

Mit einem Zwischenstopp in Uvita in der super guten, schon bekannten The Bakery fuhren wir weiter nach Parrita.


Um 14:00 Uhr kamen wir an und gingen gleich ins Meer planschen, da es wegen der starken Strömung wieder einmal nicht zum Schwimmen geeignet war. Danach war ich noch kurz im Pool, der sicher an die 34 Grad hatte.
Die einzige Abkühlung: die Dusche. Aber erst nach einer Minute Heisswasser-Vorspiel.






Beso del Viento (Adults Only); Preis: US$ 111,60.- incl. Frühstück; sehr nette Unterkunft; nur über die Schotterstrasse zum Meer; leider kann man dort auch nicht schwimmen, da Strömungen; also nur bis zu Hüfte ins Wasser. Pool hatte ca. 34 Grad; leider hat es in der Nacht ziemlich nach Kanal gestunken; wir hatten Zimmer Nr. 12
Wetter: Sauheiss und schwül bei 31 Grad.
Am Frühen Vormittag erkundeten wir von der Unterkunft aus den Urwald. Gesehen haben wir Totenkopfäffchen. Nach etwa zwei Stunden tropischem Schwitzprogramm trat ich den Rückzug an und suchte Abkühlung im gefühlten 29 Grad warmen Pool. Susanne war noch nicht für den Pool bereit und ging noch ein bisschen weiter. Es hat zwar nur 31 Grad aber schwül ist es allemal.




Es war 11:00 Uhr, als ich mich von Susanne trennte. Um 14:30 Uhr versuchte ich Kontakt mit ihr aufzunehmen, da sie noch immer nicht zurück war – erfolglos 😞.
Ich sprach mit unserem Koch Diego und fragte ihn, wohin dieser Trail führt und wie lange er ist. „Bis zum Fluss!“, meinte er.
Um 15:00 Uhr machte ich mich auf den Weg zu der Stelle, an der ich Susanne zuletzt gesehen hatte, und ging weiter Richtung Fluss. Der Trail führte steil bergab, weshalb ich ihn ursprünglich gar nicht gehen wollte. Aber diesmal doch – sogar bei Regen. Ein Stück hinter dem Fluss drehte ich schließlich um.
Nach etwa 40 Minuten kam ich völlig verschwitzt zurück – ohne Susanne gefunden zu haben. Diego kam mir bereits mit einem weiteren Einheimischen entgegen. Da sich der Weg als Rundweg herausstellte, den man normalerweise in 90 bis 120 Minuten schafft, war es ziemlich verwunderlich, dass Susanne schon beinahe fünf Stunden unterwegs war.
Diego fuhr mit dem Motorrad zu einem Ende des Trails, der andere nahm denselben Weg, den ich zuvor gegangen war. Ich hielt in der Lodge die Stellung.
Nach etwa einer halben Stunde kam Diego schließlich mit Susanne wohlbehalten auf dem Motorrad zurück. Sie wurde nahe einem Fluss, unweit der Lodge, gefunden. Sie hatte sich komplett verirrt und war planlos im Dschungel umhergeirrt.
Dafür schmeckte ihr das Abendessen danach noch ein bisschen besser! 😅🌴
Noch ein paar Fotos unserer Logde



Auf dem Weg zu unserer Unterkunft in Puerto Jiménez machten wir zuvor noch einen Abstecher zum wunderschönen Playa Preciosa. Leider konnte ich aufgrund des hohen Wellengangs und der Strömungen das Meer nicht richtig genießen – aber zumindest war ich kurz drin.




Danach legten wir in Puerto Jiménez noch einen Stopp im Restaurant Marisquería Corcovado direkt am Strand ein. Ich aß herrliche Jumbo Prawns und trank zwei „Hugo de Mango“. Preis: 32 Euro 😍


Danach fuhren wir in unsere Unterkunft. Was soll ich sagen? Seht euch einfach die nächsten Bilder an!
Leider sind seit der Pandemie nur noch 12 Villen von ursprünglich etwa doppelt so vielen in Betrieb. Hoffentlich bleibt diese wunderschöne Anlage noch lange erhalten.






Villas Corcovado-AC-Jacuzzi-Pool-Great Views-Nature-Relaxing; Preis: US$ 236,15 für 2 Nächte incl. Frühstück; 111 m2; 2 Stock; 2 Schlafzimmer im Obergeschoß mit herrlichem Ausblick; Haus Allergie; super schöner Pool; Restaurant mit hervorragendem Ausblick; kurz gesagt: Es ist herrlich hier 🥰. Kann man nur empfehlen !!!!
Wetter: Heiss und schwül
Um 06:00 läutete der Wecker. Frühstück und auf zum Regenwald der Österreicher. 25 Minuten fahrt zur Esquinas Rainforest Lodge. Um 08:15 waren wir dort, parkten und kauften ein Ticket um $ 10.- pP. Dieses beinhaltete das Parken, den Birdtrail (1.5 km), den Manakin Trail (0.3 km), das zum Naturschutz Projekt „Regenwald, der Österreicher“ gehört, das von dem Wiener Geiger Schnitzler gegründet und immer weiter erweitert wurde. In der biologischen Station La Gamba kann man bei einer Führung das gesamte Projekt der Wieder Aufforstung des Regenwaldes studieren und bei einem Rundgang im Garten wunderbare Pflanzen und Tiere entdecken. Dieses ließen wir aber aus, weil der Trail von La Gamba nicht als empfehlenswert beschrieben wurde.







Danach besuchten wir noch den Nationalpark Refugio Nacional de Fauna Silvestre Golfito, der mehr naturbelassener war. Hier zahlten wir den Pensionistenpreis von $ 11,30.- pP.




Fauna und Flora









Wetter: Sonnig und natürlich schwül bei 32 Grad.

Um 13:00 Uhr kamen wir an – empfangen von angenehmen 32 Grad bei tropischer Dampfbad-Atmosphäre. Den Nachmittag verbrachten wir folgerichtig im einzigen überlebenswichtigen Habitat: im und am 30 Grad warmen Pool🥵. Etwa alle 20 Minuten retteten wir uns ins Wasser – alles andere wäre war schlichtweg nicht möglich.
Am Abend wagten wir uns bei fast schon frischen 28 Grad und lächerlich trockenen 82 % Luftfeuchtigkeit zum Essen hinaus 🤦.










Hotel Casa Roland Golfito Resort; Preis: € 252,08.- für 2 Nächte incl. Frühstück; Großer Pool, der auch bei diesen Temperaturen lebenswichtig ist. 2 große Doppelbetten. Zimmer 37, wie auch viele andere, liegt unter dem Strassenniveau, daher sehr dunkel. Auch die Luftfeuchtigkeit ist sehr hoch; man muss im Zimmer während des Tages die Klimaanlage laufen lassen, dadurch ist es dann aber wieder sehr kalt. Schaut alles eher Bunkermäßig aus. Ich kann es nicht empfehlen !

Frühstück in der hervorragenden The Bakery. Danach Strandtag am Playa Uvita inclusive Sonnenuntergang. Beim Eingang in den Nationalpark Parque Nacional Marino Ballena am Playa Uvita wird ein Eintritt von etwa USD 6.- verlangt. Geht man auf der rechten Seite ein Stück entlang, erspart man sich diesen. Noch ein Stück weiter, gibt es überhaupt keinen Zaun mehr.









Wetter:


Sapperlotti, was war das für ein Tag. Angefangen hat er eigentlich schon gestern. Da wir gestern Abend keinen Quetzal gesehen hatten, schlug Susanne vor, heute vor Sonnenaufgang aufzustehen und zu jenem Ort zu gehen, an dem die Vögel von den Einheimischen zuletzt gesichtet worden waren. Dieser lag etwa 20 Minuten von unserer Unterkunft entfernt – bergauf.
Um 05:10 Uhr läutete Susannes Wecker. Da sich bis 05:45 Uhr im Zimmer jedoch nichts gerührt hatte, stand ich auf und machte mich fertig zum Gehen. Susannes eigentliches Vorhaben blieb schließlich aufgrund von 13 Grad auf der Strecke – sie blieb im Bett liegen und pfiff auf die Vögel 🤦.
Ich verbrachte fast zwei Stunden damit, diesen Nationalvogel Guatemalas zu suchen. Zu meinem Leidwesen ließ sich kein einziger blicken.
Resümee: Ich pfeiff auf vögeln !

Nachdem wir gefrühstückt und eine Unterkunft in Uvita gefunden hatten, machten wir uns auf den Weg. Zunächst ging es flott die Panamericana entlang, teils mit Trucks dicht im Nacken – das kannte ich ja schon aus Neuseeland.
Danach standen drei Routen zur Auswahl. Mir war es egal, Susanne entschied sich für die mittlere.



Diese Route erwies sich leider als Reinfall. Ich quälte unseren kleinen Hyundai über eine extreme Schotterstraße, steil bergauf und bergab. Nach etwa 8 Kilometern und etwa einer Stunde Fahrzeit wurde es so steil, dass wir im überhängenden Geröll nicht mehr weiterkamen. Der Anstieg war derart extrem, dass unsere Reifen durchdrehten und keinen Halt mehr fanden. Wir blieben beinahe in horizontaler Lage hängen.
Langsam ließen wir uns wieder zurückrollen, bis wir etwas Halt hatten. Ein Einheimischer kam auf seinem Quad vorbei und erklärte uns, dass dieser Weg eigentlich nur für Allradfahrzeuge geeignet sei. Wir drehten vorsichtig um und versuchten eine andere Route.
An der nächsten Abzweigung legten wir eine kurze Kaffee- und Trinkpause in einem einheimischen Restaurant ein. Danach schotterten wir weitere 18 Kilometer Richtung Küste. Gott sei Dank ging es dabei nur bergab – bergauf hätten wir es nie geschafft. Nach einer weiteren Stunde erreichten wir schließlich unserer Unterkunft.
Warum uns Google Maps diese Route ohne jeglichen Hinweis auf die Straßenverhältnisse vorgeschlagen hat, entzieht sich meiner Kenntnis.
Leider kommt auf den folgenden Videos die Steilheit der Schotterstrasse nicht zu Geltung.

Hostel Cascada Verde; Preis: US$315.88.- für 2 Nächte ohne Frühstück; Parkplatz incl.; 2 Zimmer; 1 Doppelbett und 2 Einzelbetten; eigene Terrasse die aber unterhalb der Rezeption liegt – daher dunkel; Zimmer dunkel und muffig; sonst nettes Hostel mit schöner Gemeinschaftsterrasse und Gemeinschaftsküche;; sehr ruhig im Dschungel; 5 Autominuten von Uvita. Für 4 Personen wäre der Preis in Ordnung gewesen.
Wetter: In der Früh im Bergland 13 Grad. Am Nachmittag an der Küste 30 Grad.

Nachdem wir unser Mietauto (€ 244.- für 9 Tage – Vollkasko / Europcar) in Alajuela abgeholt hatten, fuhren wir zunächst nach Cartago. Dort besichtigten wir die Basilika Nuestra Señora de los Ángeles sowie die Las Ruinas de la Parroquia de Santiago Apóstol.







Die Marienstatue La Negrita, eine Schwarze Madonna, befindet sich von September bis 2. August in der Basilika und wird dazwischen für einen Monat in der Kathedrale von Costa Rica aufbewahrt. Zum 2. August ist die Basilika Ziel einer großen Wallfahrt von Gläubigen aus dem ganzen Land, von denen viele während der Romería die berühmten 22 Kilometer zu Fuß zur Basilika gehen. Obwohl viele Menschen die Pilgerfahrt von Orten in ganz Costa Rica starten, beschließen einige, als eine Demonstration ihrer Frömmigkeit die 22 Kilometer auf ihren Händen und Knien zu kriechen.

Im Park der Stadt befindet sich die Ruine der nie fertiggestellten Kirche des Apostels Jakobus (Santiago), die zu den nationalen Kulturdenkmälern Costa Ricas zählt. 1870 wurde unter der Leitung von Luis Llach und dem deutschstämmigen Architekt Francisco Kurtz der Neubau im romanischen Baustil begonnen. Bereits kurze Zeit nach dem Baubeginn wurden die Arbeiten unterbrochen und erst 30 Jahre später zwischen 1903 und 1904 wieder aufgenommen. Das endgültige Aus für die Kirche brachte das Santa-Monica-Erdbeben 1910. Danach entschloss man sich, die Kirche nicht wieder aufzubauen und eine neue Kirche, die Basilika Nuestra Señora de los Ángeles, etwas weiter östlich zu bauen. Die Ruine der Kirche wurde am 25. August 1982 per Dekret Nr. 13799-C zum Kulturdenkmal Costa Ricas erklärt.
Anschließend ging es zu unserer Unterkunft in den Bergen des Copey District, die auf etwa 1.900 m Seehöhe liegt. Eine sehr schöne Lodge mit schöner Aussicht.
Nach einer steilen Wanderung – hier geht es eigentlich nur bergauf und bergab – machten wir uns in einem von Einheimischen empfohlenen Gebiet auf die Suche nach dem Nationalvogel von Guatemala, dem Quetzal. Leider hatten wir kein Glück und konnten keinen sehen. Morgen folgt der nächste Versuch!!



El Toucanet Lodge; Sehr schöne in den Bergen liegende Unterkunft; Preis: USD 130.- incl. Frühstück für 1 Nacht;
Wetter: Sonnig bei max 22 Grad. In der Nacht 13 Grad.